"Vielleicht ein Laptop-Ersatz": Lobeshymnen auf neues iPad Pro

    13. Juni 2017, 09:59
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    Tester sprechen von einem "Riesenschritt" nach vorne für Tablets insgesamt – Kritik vor allem an Preis und Keyboard

    Rund eine Woche nach seiner Vorstellung konnten zahlreiche Techseiten das neue iPad Pro bereits auf Herz und Nieren prüfen. Fast alle Rezensionen legen nahe, dass Apple mit dem Gerät ein sinnvoller Schritt nach vorne gelungen ist. Ars Technica lobt etwa, dass das neue iPad Pro "einen größeren, besseren Bildschirm; einen besseren, schnelleren Prozessor mit mehr RAM und ein viel angenehmeres Keyboard" aufweist.

    Warten auf iOS 11

    Vor allem in Kombination mit dem ebenfalls im Herbst erscheinenden iOS 11 soll das neue iPad Pro "deutlich machen, wohin die Produktkategorie reisen soll", so Business Insider. Engadget geht sogar so weit, das iPad Pro als "möglichen Laptop-Ersatz" zu bezeichnen: "Vielleicht ist das iPad Pro bald in der Lage, den Laptop abzulösen. Wenn im Herbst iOS 11 erscheint, kann das Gerät Nutzern das Multitasking weiter erleichtern".

    Versprechen einlösen

    Damit dürfte das iPad Pro ein Versprechen einlösen, das Firmen wie Apple schon lange machen. TechCrunch weist etwa darauf hin, dass Apple-Chef Tim Cook iPads bereits vergangenes Jahr als "perfekten Ausblick auf die Zukunft des Computerwesens" bezeichnet hat. Mit dem iPad Pro mache diese Behauptung laut TechCrunch "mehr Sinn als je zuvor".

    Kritik gibt es allerdings an dem Preis. Engadget bemängelt etwa, dass 649 Dollar "eine Menge Geld für ein iPad" seien. "Viele Menschen mögen die Idee, ab und zu auf der Couch im Netz zu surfen, ohne einen Computer oder ihr Smartphone benutzen zu müssen. Wenn es einem so geht, sollte man das iPad Pro vergessen."

    Wie sinnvoll für normale Nutzer?

    Weniger begeistert zeigte sich die New York Times. Auch das iPad Pro habe "immer noch die selben Probleme wie andere Tablets", wenn sie mit einem klassischen Rechner verglichen würden: "Manche Dinge sind mit einer Maus immer noch einfacher als mit einem Touchscreen". Ein guter Tipp kommt von TheVerge: "Wenn man so viel Geld für ein iPad ausgibt, sollte man sich exakt überlegen, was man mit all seinen Pro Features anstellen wird." (red, 13.6.2017)

    • Apple-Chef Tim Cook ist offensichtlich auch mit dem iPad Pro zufrieden
      foto: reuters/lam

      Apple-Chef Tim Cook ist offensichtlich auch mit dem iPad Pro zufrieden

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