Strafen zum Schutz der Brunnen in Rom eingeführt

12. Juni 2017, 16:36
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Strenges Verbot, in der Nähe der Brunnen zu picknicken, sie zu verschmutzen oder darin zu baden

Rom – Die römische Bürgermeisterin Virginia Raggi führte strenge Strafen zum Schutz der historischen Brunnen der Ewigen Stadt ein. Geldstrafen ab 240 Euro drohen Touristen, die unweit der Brunnen picknicken, sie verschmutzen oder darin baden. Streng verboten ist auch das Klettern auf die Brunnen sowie Tiere oder Kleidung darin zu waschen.

Die Maßnahmen sollen historische Monumente wie den Trevi-Brunnen und den berühmten Barcaccia-Brunnen vor der Spanischen Treppe schützen. Einige hundert Fans des niederländischen Fußball-Erstligisten Feyenoord Rotterdam hatten im Februar 2015 vor dem Europa-League-Spiel gegen AS Rom den berühmten Barcaccia-Brunnen beschädigt, der Schaden betrug zehntausende Euro. Der Brunnen wurde inzwischen restauriert.

Bilder von Obdachlosen, die sich nackt in historischen Brunnen wuschen, haben zuletzt für Aufregung gesorgt. Auch im Trevi-Brunnen baden immer wieder Touristen. Das kann ihnen eine Strafe von bis zu 450 Euro einbringen. (APA, 12.6.2017)

  • Roms Bürgermeisterin will die römischen Brunnen schützen.
    foto: corn

    Roms Bürgermeisterin will die römischen Brunnen schützen.

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