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    Technische Veränderung braucht ein neues Basisfundament

    14. Juni 2017, 15:35

    Funk, Sensoren, Parkplätze, das Internet of Things wird real.

    Parkplätze, die eine Nachricht aufs Handy oder an das Navi im Auto senden, wenn sie frei sind – das ist nur eine der vielen Möglichkeiten, die das Internet of Things bietet. Mit der Entwicklung von neuen Funk-Technologien kommt jetzt ein großer Schub nach vorne.

    Alles voll. Und die letzte Lücke rechts vorne hat sich ausgerechnet der protzige Mercedes geschnappt. Nervenaufreibende Parkplatzsuche gehört in Großstädten zum Autofahrer-Alltag. Eine neue IoT-Applikation von T-Systems könnte das demnächst ändern. In Hamburg läuft diesen Sommer ein Projekt an, bei dem man große Teile des innerstädtischen Parkraums vernetzen will, um Autofahrer per App zu freien Plätzen lotsen zu können. "Jeder Autofahrer wünscht sich, einfach und ohne Stress einen Parkplatz zu finden. Wir bieten eine App fürs komfortable Parken: Parkplatz finden, buchen, bezahlen, fertig", erklärt Reinhard Clemens, Telekom-Vorstandsmitglied und Vorstandsvorsitzender bei T-Systems das Vorhaben.

    Und so werden in Hamburg während der nächsten drei Jahre rund 11.000 Parkplätze im öffentlichen Raum sowie Parkhäuser und private Stellplätze vernetzt. Als erster Schritt soll die T-Systems Application "Park and Joy" neben einer Bezahlfunktion freie Parkplätze in der Innenstadt anzeigen. In Zukunft will T-Systems ein solches cloudbasiertes Service sogar deutschlandweit etablieren. Die Technik hinter dem Projekt basiert auf einer Kombination aus Sensoren und einem Schmalband-Mobilfunknetz, über das die Nachricht gesendet wird, ob ein Parkplatz gerade frei ist. Ganz im Sinne von Smart Data werden aber für die Prognose von freien Parkplätzen auch Infos aus anderen Quellen genutzt: Informationen aus Parkscheinautomaten oder Schwarmdaten aus dem Mobilfunknetz.

    Die Netzwerke sind die Basis technologischer Innovationen

    Die fortschreitende Digitalisierung der Geschäftsprozesse zwingt Unternehmen nicht nur ihre bestehenden Business Modelle zu überdenken. Betriebe und Technikanbieter müssen sich auch Gedanken über die Anforderungen der zu Grunde liegenden Netzwerke machen.

    Durch die Nutzung von Innovationen wie Cloud, Big Data oder Internet of Things (IoT) sind Unternehmen auf Konnektivität angewiesen und die steigenden Anforderungen an Verfügbarkeit und Sicherheit bedingen, dass Netze als Basis extrem anpassbar und flexibel wie auch einfach steuerbar sein müssen. Der Prozess für die Gestaltung derartiger Netzwerke ist bereits allein komplex genug und dann noch zukünftige Änderungen zu implementieren zumeist schwierig.

    Next Generation Enterprise Network Alliance

    Timotheus Höttges, CEO der Deutschen Telekom, betonte zuletzt am Mobile World Congress in Barcelona, dass "Kunden nicht mehr bereit seien das Risiko eines Netzwerks zu tragen, welches der erwarteten Qualität und dem Service nicht genügt. Auf Public Internet basierende Services sind nicht sicher und zuverlässig genug für Echtzeitanwendungen etwa für Logistik, produzierende Industrie oder Telemedizin." Abhilfe schaffen soll nun die von Deutscher Telekom und T-Systems gestartete "Next Generation Enterprise Network Alliance (ngena)" vorab mit Partnern wie dem globalen US-Unternehmen CenturyLink, der indischen Reliance oder Süd Koreas SK Telecom. Weitere Betreiber sollen folgen.

    Zweck ist die Kombination aller Infrastrukturen, damit Kunden über software-gesteuerte, virtualisierte Netzwerke weiter mit vertrauten Anbietern arbeiten, jedoch ohne sich um komplexe Prozesse, geografische Barrieren, wechselnde Ansprechpartner und Service-Vereinbarungen kümmern zu müssen. Bei den Anwendungen inkludiert sind etwa konvergente Dienste wie Unified Communications (UCC) oder erweiterte industriespezifische Anwendungen, alles auf Basis gesicherter Virtual-Private-Networks (VPN). "Zusammengefasst schafft ngena ein weltweit standardisiertes Netzportfolio, das sich per Klick bereitstellen lässt," so Franz Grohs, Geschäftsführer von T-Systems Austria. (ecaustria)

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      foto: economy
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