China-Eastern-Flugzeug musste notlanden

12. Juni 2017, 06:57
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Loch in Triebwerkshülle – Fluggesellschaft untersucht Ursache des Zwischenfalls

Sydney/Peking – Mit einem Triebwerksschaden ist ein Airbus der China Eastern Airlines kurz nach dem Start in Sydney zurückgekehrt und dann notgelandet. In der Hülle des Triebwerks klaffte ein großes Loch, das durch ein Problem in der Luftansaugung aufgerissen worden war, wie die Fluggesellschaft am Montag nach Angaben der chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua berichtete. Niemand wurde verletzt.

Die Besatzung des Fluges MU736 am Sonntagabend auf dem Weg nach Shanghai habe den Schaden an der Triebwerkshülle "rechtzeitig" entdeckt, so dass der Kapitän umgehend beschlossen habe, wieder umzukehren, berichtete die Staatsagentur.

"Als wir gerade abgehoben hatten, fing der Flügel auf meiner linken Seite an, einen Riesenkrach zu machen", sagte ein Passagier in einem Video aus dem Flugzeug, das der australische TV-Sender 7 News zeigte.

Panik an Bord

"Es war richtig laut ... Es roch wie verbrannt", sagte eine Passagierin nach der Notlandung dem Sender am Flughafen. "Ich hatte Angst, ja, ich hatte richtig Angst", sagte die junge Frau. "Unsere Gruppe war in Panik." Feuerwehrwagen standen an der Rollbahn bereit, als die zweistrahlige Maschine wieder in Sydney landete.

"Gott sei Dank sind wir am Leben", sagte eine andere Frau erschüttert, als sie Bilder von dem Schaden sah. Wie viele Passagiere an Bord des A330 waren, wurde zunächst nicht berichtet. Die Fluggesellschaft untersucht die Ursache des Zwischenfalls. (APA, 12.6.2017)

  • Der A330 nach der sicheren Landung.
    foto: reuters/jason reed

    Der A330 nach der sicheren Landung.

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