Innviertler Bahnsensoren-Hersteller Frauscher wechselte Besitzer

10. Juni 2017, 12:56
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Der US-Fond Greenbriar hält die Mehrheit

St. Marienkirchen bei Schärding – Der oberösterreichische Hersteller von Bahnsensoren Frauscher Sensortechnik hat den Besitzer gewechselt. Unternehmensgründer Josef Frauscher (68) übertrug die Firma im Rahmen eines Buyouts an das Management. Der auf das Transportwesen spezialisierte US-Fonds Greenbriar finanzierte die Übernahme und hält die Mehrheit, berichteten die "OÖNachrichten".

Der 2009 eingesetzte Geschäftsführer Michael Thiel hat die Mehrheit an der Beteiligungsgesellschaft von rund zehn Führungskräften, die weniger als 50 Prozent der Anteile hält. Sie ist für die operative und strategische Führung verantwortlich. Frauscher sei es bei dieser Lösung um die Sicherung der Mitarbeiter und des Standortes Innviertel gegangen. Seit 2013 sei die Zahl der Mitarbeiter von 110 auf 180 gestiegen, hieß es in dem Artikel.

Induktive Sensortechnik

Die von Josef Frauscher in St. Marienkirchen bei Schärding gegründete GmbH entwickelt induktive Sensortechnik für den Einsatz in der Bahnindustrie. Sie soll unter anderem dafür sorgen, dass sich Schranken rechtzeitig öffnen und schließen sowie Weichen richtig gestellt werden. Binnen 25 Jahren mauserte sich die Firma zu einem global tätigen Spezialisten. Die Produkte wie Achszähler, Raddetektionssysteme und Radsensoren seien in 70 Ländern im Einsatz.

2016 konnte Frauscher den Auftragseingang um knapp 80 Prozent von 43,4 Mio. auf 77 Mio. Euro steigern, heißt es auf der Unternehmensseite. Für das Geschäftsjahr 2015 wird laut FirmenCompass ein Bilanzgewinn von 13,4 Mio. Euro angezeigt, wobei 9,66 Millionen Euro als Gewinnvortrag aus dem Vorjahr ausgewiesen sind. Der Jahresüberschuss betrug 3,7 Millionen Euro.

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