Apples erste TV-Show laut Kritikern "langweilig" und uninspiriert

    9. Juni 2017, 12:49
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    Das Konzept für Apples Realityformat rund um Apps dürfte nicht aufgehen

    Mit "Planet of the Apps" hat Apple diese Woche seine erste Fernsehsendung ausgestrahlt. Die Show erscheint künftig im Wochentakt auf Apple Music und einer eigenen Webseite. Die Premiere war zuvor mit Spannung erwartet worden, ist sie doch Apples erster Schritt in Richtung eigener Videoinhalte. Doch "Planet of the Apps" dürfte zum Flop werden. "Die Sendung dürfte niemandem Spaß machen – außer vielleicht Risiko-Kapitalanlegern", schreibt der Guardian. Die Show sei "nichtssagend, lau, nicht gut gemacht", urteilt Variety.

    "Wie eine Parodie"

    In dem Realityformat konkurrieren App-Entwickler um die Gunst von Investoren. Ein Panel aus vier Berühmtheiten, darunter Schauspielerin Gwyneth Paltrow und Musiker will.i.am, sollen über die Sinnhaftigkeit der vorgestellten App-Idee urteilen und App-Entwickler später begleiten.

    Laut Variety verpasse Apple es aber, die angehenden App-Programmierer zu Hauptdarstellern der Sendung zu machen. Außerdem würden die Teilnehmer der Show mit Begriffen aus der Geschäftswelt um sich werfen, sodass die gezeigten Szenen wie eine "Parodie" wirkten.

    "Einfach keine gute Show"

    "Am Ende des Tages muss man sagen, dass ‚Planet of the Apps‘ einfach keine gute Show ist – und es ist beschämend, dass Apple neun weitere Folgen produzieren ließ", kritisiert Business Insider. Apples erster Vorstoß in den Bereich der Eigenproduktionen dürfte also kräftig danebengegangen sein. (red, 9.6.2017)

    • Vier Celebrities urteilen über App-Ideen, die Zuseher langweilen sich
      foto: apple

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