Gesundheit aus dem Labor: Was können Sie sich vorstellen?

    Umfrage12. Juni 2017, 09:00
    31 Postings

    Im Rahmen der Semesterfrage beschäftigen sich Wissenschafter der Universität Wien damit, wie Gesundheit aus dem Labor aussehen kann

    Der übermäßige Einsatz von Antibiotika beim Menschen und auch in der Tierzucht ist ein heikles Thema, das "postantibiotische Zeitalter" blüht, wenn hier nicht verantwortungsvoller agiert wird. Die Idee von Fleisch aus dem Labor und die Frage, ob die Menschen sich in Hinkunft noch alle Medikamente leisten werden können, haben verschiedene Experten der Universität Wien im Rahmen der Semesterfrage versucht zu klären.

    Der Mikrobiologe Michael Wagner diskutierte in Videobeiträgen mit der Community über die gezielte Manipulation von Bakterien und die Veränderung des Mikrobioms – die Gesamtheit der Bakterien im menschlichen Körper. Die Ernährungswissenschafter Jürgen König und Veronika Somoza haben die heiß diskutierte Frage gestellt, ob es ein Menschenrecht auf Fleisch gibt, und dabei auch ethische Aspekte einer ausreichenden Versorgung mit Nährstoffen für die gesamte Menschheit angeführt. Der "Drug Designer" Thierry Langer diskutierte mit den Usern über das Spannungsfeld zwischen unversitärer Forschung und der Pharma-Industrie und hat in seinem Beitrag aufgezeigt, dass es hier oft um Milliardenbeträge geht. Zum Abschluss der Semesterfrage werden Forscher und Forscherinnen im Rahmen einer Podiumsdiskussion unter dem Titel "Geheimnis Gesundheit: Zwischen Präzisionsmedizin und Prater" miteinander debattieren und auch mit Beiträgen aus der Community konfrontiert werden.

    Stimmen Sie ab

    Verraten Sie uns in der Umfrage, wie Sie drei Teilaspekte der Gesundheit aus dem Labor beurteilen. Haben Sie ethische Bedenken beim Fleischkonsum, und könnte künstliches Fleisch Ihnen hierbei den Genuss erleichtern? Oder wäre Ihnen das gleichgültig und hätte keinen Einfluss auf die Kaufentscheidung? Sind Ihnen gentechnisch veränderte Nahrungsmittel suspekt, oder glauben Sie, dass allfällige Änderungen für den Endkonsumenten keine Folgen hätten? Falls Sie zu den Themenbereichen noch weitere Kritikpunkte haben, äußern Sie diese doch im Forum. Falls Ihr Beitrag relevant ist, wird Ihr Kommentar vielleicht aufgegriffen und am Podium von den Experten der Universität Wien diskutiert.

    Zum Thema

    Podiumsdiskussion Geheimnis Gesundheit: Zwischen Präzisionsmedizin und Prater

    Am Dienstag, dem 13. Juni diskutiert ab 18 Uhr der stellvertretende STANDARD-Chefredakteur Rainer Schüller nach einem Impulsreferat von Mediziner und Mathematiker Andreas Barner mit Judith Rollinger, Pharmakognostin an der Universität Wien, Michael Wagner, Mikrobiologe an der Universität Wien, und Barbara Prainsack, Bioethik-Expertin am King's College London.

    Hinweis: Die "Semesterfrage" ist eine entgeltliche Einschaltung in Form einer Kooperation mit der Universität Wien. Die inhaltliche Verantwortung liegt beim STANDARD.

    • Computergestützte Methoden haben die Forschung erweitert. Längst ist das Mikroskop heute nicht mehr das einzige technologische Hilfsmittel.
      foto: 123rf.de/bogdan mircea hoda

      Computergestützte Methoden haben die Forschung erweitert. Längst ist das Mikroskop heute nicht mehr das einzige technologische Hilfsmittel.

    Share if you care.