Santander will bei Fusion angeblich rund 3.000 Stellen streichen

9. Juni 2017, 09:52
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Laut einem Zeitungsbericht geht es vor allem um doppelt besetzte Stellen bei Kerndienstleistungen und im Filialnetz

Madrid – Die spanische Großbank Santander will im Zuge der Übernahme des Konkurrenten Banco Popular Español zahlreiche Arbeitsplätze streichen. Wie die spanische Zeitung "Expansion" am Freitag unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen berichtete, sollen insgesamt rund 3.000 Stellen wegfallen. Dabei gehe es vor allem um doppelt besetzte Stellen bei Kerndienstleistungen sowie im Filialnetz. Die Bank dürfte Abfertigungen und Frühpensionierungen anbieten, hieß es.

Am Mittwoch hatte Santander den kriselnden Konkurrenten Banco Popular in letzter Minute für den symbolischen Preis von einem Euro übernommen. Europas Bankenaufseher hatten zuvor die Notbremse gezogen. Nach ihrer Einschätzung stand die Banco Popular kurz vor dem Zusammenbruch. Die Europäische Zentralbank als Bankenaufsicht für die bedeutendsten Institute des Euroraums hatte die Banco Popular als "nicht überlebensfähig" eingestuft. Die europäische Bankenabwicklungsbehörde SRB (Single Resolution Board) wurde informiert. Mit der Santander-Auffanglösung konnte eine Abwicklung des seit längerem angeschlagenen Instituts vermieden werden. (APA, 9.6.2017)

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