Kapfenberg nach Sieg in Oberwart Meister

    8. Juni 2017, 21:37
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    73:64-Erfolg gegen die Gunners – 13:0-Start legte Grundstein zum Sieg – Erstes Double der Vereinsgeschichte für Obersteirer

    Oberwart – Die Kapfenberg Bulls sind zum fünften Mal österreichischer Basketball-Meister. Die Obersteirer feierten am Donnerstag in Oberwart gegen die Gunners einen 73:64-(32:23)-Sieg und entschieden die "best of seven"-Serie vorzeitig mit 4:1 für sich. Für die Bulls war es nach dem Cupsieg am 26. März (77:60 ebenfalls bei den Oberwart Gunners) das erste Double der Clubgeschichte.

    Der Titelverteidiger aus Oberwart verschlief den Start total und lag wie in den vier Partien davor nach dem ersten Viertel in Rückstand (9:21). Mitentscheidend war, dass die Gunners keinen einzigen der acht Dreipunkt-Wurfversuche verwerten konnten. Kapfenberg dagegen war von Beginn weg konzentriert und ging in den ersten fünf Minuten mit 13:0 in Führung. Die Bulls legte damit den Grundstein zum Erfolg, ließen die Burgenländer danach nie näher als sechs Punkte herankommen.

    Seit 13 Jahren

    Im zweiten Viertel stabilisierte sich Oberwart zwar, lag aber zur Pause mit neun Punkten in Rückstand. Auch ins Schlussviertel ging Kapfenberg mit neun Zählern Vorsprung und baute schnell auf plus 14 aus. Souverän brachten die Gäste, die nur den Auftakt der Serie verloren hatten, den vierten Sieg hintereinander über die Zeit.

    Für Kapfenberg war es der erste Meistertitel seit 13 Jahren. Von 2001 bis 2004 hatten die Steirer viermal hintereinander triumphiert, mit dabei waren damals schon Trainer Michael Schrittwieser und Spieler Armin Woschank, die auch diesmal mit den Bulls den Titel feiert durften. Für den 34-jährigen Woschank war es inklusive des Erfolgs mit WBC Wels 2009 bereits der sechste Meistertitel. "Jeder Titel ist gleich schön", sagte Schrittwieser. (APA, 8.6.2017)

    • Bühne frei für den Schampus: Kapfenberg hat seine Gegner in dieser Saison in Grund und Boden verteidigt.
      foto: apa/scheriau

      Bühne frei für den Schampus: Kapfenberg hat seine Gegner in dieser Saison in Grund und Boden verteidigt.

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