Chinesische iPhone-Verkäufer stahlen Daten von Apple-Nutzern

8. Juni 2017, 16:10
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Behörden verhafteten 22 Vertragspartner von Apple, Ausmaß des Datenklaus noch nicht bekannt

Chinesische Polizeibehörden haben einen Fall von Datendiebstahl aufgedeckt. Vertragspartner von Apple, die iPhones verkauften, sollen ihre Position genutzt haben, um Nutzer auszuspionieren. Sie waren mit einem Zugang zu einer Apple-internen Datenbank ausgestattet, in der etwa Benutzernamen, E-Mail-Adressen und Telefonnummern gelistet waren. Unklar ist, ob nur chinesische oder Daten von Apple-Nutzern weltweit entwendet wurden.

Apple schweigt

Die 22 Verdächtigen sollen diese Infos dann online weiterverkauft haben. Dabei wurden umgerechnet bis zu 25 Euro pro Nutzer fällig. Apple hat auf die Vorwürfe noch nicht reagiert. Bekannt wurden sie durch ein Statement der Polizei in der chinesischen Provinz Zhejiang. (red, 9.6.2017)

  • Womöglich stahlen Apple-Partner Daten von Nutzern weltweit
    foto: reuters/duvignau

    Womöglich stahlen Apple-Partner Daten von Nutzern weltweit

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