Akte von Vergewaltigungsopfer eingesehen: Uber entlässt Manager

    8. Juni 2017, 12:53
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    Hochrangiger Manager erhielt illegal Einsicht in medizinische Daten einer Frau, die von einem Uber-Chauffeur vergewaltigt worden war

    Uber hat sich von seinem Topmanager Eric Alexander getrennt. Er soll Einsicht in die Gesundheitsakte einer Inderin genommen haben, die Uber verklagt hatte. Sie hatte berichtet, bei einer Fahrt von ihrem Uber-Chauffeur vergewaltigt worden zu sein. Das wollte Alexander mit der illegal erworbenen Gesundheitsakte widerlegen. Er teilte diese mit CEO Travis Kalanick und dessen Vize Emil Michael. Das Trio gab laut Guardian an, dass hinter dem Vergewaltigungsvorwurf eine mit Uber rivalisierende Firma stammt.

    Fahrverbot in Indien

    In Indien hagelte es daraufhin heftige Kritik an Uber. In Neu-Delhi erhielt das Unternehmen sogar ein Betriebsverbot. Alexander wurde offenbar erst nach Medienberichten über seine Aktivitäten entlassen. Uber hatte diese Woche nach einer weitreichenden internen Untersuchung 20 Mitarbeiter entlassen. Dabei waren 215 Beschwerden überprüft worden. (red, 8.6.2017)

    • Für Uber bleiben die Zeiten regnerisch
      foto: ap/wenig

      Für Uber bleiben die Zeiten regnerisch

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