Alexanders Ross als Mittler zwischen Orient und Okzident

7. Juni 2017, 16:56
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Künstler Andrzej Pietrzyks "Bukephalos" in Wien

Dort, wo sich sonst ausschließlich demütige Fiakerpferde ihre Beine in den Bauch stehen, thront seit Dienstag ein bronzenes Schlachtross auf Stelzen. Auf dem Michaelerplatz, direkt vor der Spanischen Hofreitschule, platzierte der polnisch-österreichische Künstler Andrzej Pietrzyk, kurz Andjé, sein Bukephalos, das sagenumwobene Streitross Alexander des Großen.

Urwüchsig aus dem Boden der altgriechischen Kultur ragend, will Pietrzyk sein Kunstwerk in Anlehnung an Alexanders Vision vom Vielvölkerreich und der Verbindung von Orient und Okzident auch als Kommentar zur Flüchtlingskrise verstanden wissen. Bis Ende Juni wird der 16-Tonner stehen bleiben, danach wird das Werk verlegt, vielleicht ins Museumsquartier. (red, 7.6.2017)

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    foto: daniel auer
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