Lochte dachte nach Rio-Eklat an Selbstmord

7. Juni 2017, 11:09
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Ziel des US-Schwimmstars ist nun Tokio 2020: "Flamme brennt wieder"

New York – Der derzeit gesperrte US-Schwimmstar Ryan Lochte hat angegeben, nach seinem Ausrutscher bei den Olympischen Sommerspielen 2016 in Rio an Selbstmord gedacht zu haben. "Nach Rio war ich wohl der am meisten gehasste Mann der Welt", sagte Lochte in einem am Dienstag veröffentlichten ESPN-Interview. "Es gab Zeiten, in denen ich geweint habe und mir dachte: Wenn ich zu Bett gehe und nicht mehr aufwache, wäre es besser."

Der sechsfache Olympiasieger gab an, an ein Karriereende gedacht zu haben. Aktuell ist Lochte vom heimischen Verband noch bis Ende Juni für alle internationalen Wettbewerbe gesperrt. Sein Ziel seien nun die Spiele in Tokio 2020, bekräftigte der 32-Jährige: "Die Flamme brennt wieder."

Lochte hatte während der Olympischen Spiele behauptet, er und drei seiner Teamkollegen seien überfallen worden. Aufnahmen einer Überwachungskamera belegten jedoch, dass der Raubüberfall erfunden war. Lochte wurde in Brasilien wegen Falschanzeige angeklagt und verlor mehrere Sponsoren. (APA/AFP, 7.6.2017)

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