Kaspersky reicht bei EU Kartellbeschwerde gegen Microsoft ein

6. Juni 2017, 23:12
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Kaspersky wirft Microsoft vor, seine Marktdominanz auszunutzen, um unabhängige Anbieter von Antivirensoftware aus dem Markt zu drängen

London – Die russische Sicherheitssoftware-Firma Kaspersky Lab hat bei der EU-Kommission und den deutschen Kartellwächtern Beschwerde gegen den US-Rivalen Microsoft eingelegt. Kaspersky wirft Microsoft vor, seine Marktdominanz auszunutzen, um unabhängige Anbieter von Antivirensoftware aus dem Markt zu drängen. So würden die Nutzer des Betriebssystems Windows 10 dazu angehalten, das Programm Windows Defender zu verwenden.

Die EU-Kommission bestätigte am Dienstag den Eingang der Beschwerde.

Der US-Konzern erklärte, er habe keine Gesetze verletzt. Hauptziel sei es, die Kunden zu schützen. Das Unternehmen werde alle Fragen beantworten, die Regulierungsbehörden haben sollten. (Reuters, 6.6.2017)

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