Erneuter US-Luftangriff auf regierungsnahe Kräfte in Syrien

6. Juni 2017, 21:20
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Truppen sollen mit schweren Waffen in Deeskalationszone eingedrungen sein

Washington – Die von den USA geführte Militärkoalition hat im Süden Syriens erneut regierungsnahe Kräfte aus der Luft angegriffen. Mehr als sechzig Kämpfer seien am Dienstag mit einem Panzer, Artilleriegeschützen, gepanzerten Fahrzeugen und Flugabwehrwaffen in eine Deeskalationszone nahe Al-Tanf eingedrungen, teilte das US-Militär mit.

Sie hätten eine Gefahr für Koalitionskräfte und Verbündete dargestellt. Nach mehreren Warnungen habe das Bündnis sie daher aus der Luft angegriffen.

Zwei Artilleriegeschütze und eine Flugabwehrwaffe seien zerstört und der Panzer beschädigt worden. Es blieb zunächst unklar, ob es Tote gab.

Bereits am 18. Mai hatten die USA regierungsnahe Milizen angegriffen, die sich der Deeskalationszone genähert hatten. Das US-Militär bildet dort eigenen Angaben zufolge Verbündete im Kampf gegen die Extremistenmiliz Islamischer Staat (IS) aus. (APA, 6.6.2017)

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