Rezept: Waffeln mit Erdbeerragout

    Ansichtssache21. Juni 2017, 11:55
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    Dicke, flaumige Waffeln sind schnell gebacken und mit frischen Erdbeeren ein fruchtig-süßer Genuss

    Für uns hat sich die Anschaffung des Waffeleisens gelohnt. Seit wir das Gerät haben, lieben wir Waffeln. Am liebsten mögen wir sie ganz frisch, noch warm, serviert mit Obst oder Fruchteis, und ein wenig Schokoladesauce darf auch sein.

    Der Teig sollte nicht zu fett sein und auch nicht zu aufwendig in der Herstellung. Daher scheiden Rezepte aus Germteig wegen der Wartezeit ebenso aus wie jene mit einem hohen Fettanteil.

    Dieses Rezept mag ich besonders, da sich damit übriggebliebenes Eiweiß gut verwerten lässt und die Waffeln schön flaumig werden. Sollten einmal nicht alle Waffeln frisch aufgegessen werden, schmecken sie am nächsten Tag, kurz getoastet, mit Marmelade auch zum Frühstück.

    Für die EssBar servieren wir die Waffeln frühsommerlich mit frischen Erdbeeren, die mit Holunderblütensirup aromatisiert wurden.

    Für 8 große Waffeln braucht man 100 g Butter, 125 g Vollmilch, Mark von 1/2 Vanilleschote, 120 g Mehl, 3 Eiweiß, 60 g feinen Kristallzucker, optional 2 EL Kakaopulver. Für das Erdbeerragout 250 g Erdbeeren, einen Schuss Holunderblütensirup und eventuell etwas Zucker.

    foto: helga gartner

    Das Waffeleisen vorheizen.

    In einem Topf Milch, Butter und Vanillemark bei geringer Temperatur erwärmen, bis die Butter flüssig ist.

    Abkühlen, die Mischung sollte nur mehr lauwarm sein.

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    foto: helga gartner

    Das Mehl in eine große Schüssel füllen und die Milchmischung einrühren.

    Das Eiweiß mit dem Mixer oder der Küchenmaschine schaumig rühren. Dann nach und nach den Zucker einrieseln lassen und zu einer festen, glänzenden Masse schlagen.

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    foto: helga gartner

    Die Hälfte von dem Eischnee in den Teig rühren, damit er locker wird, den restlichen Schnee unterheben.

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    foto: helga gartner

    Erdbeeren waschen und in kleine Stücke schneiden. Mit Holunderblütensirup marinieren und eventuell noch mit Zucker abschmecken. Wenn gerade Holler-Saison ist, passen auch einige Blüten gut dazu.

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    foto: helga gartner

    Den Teig portionsweise im Waffeleisen goldbraun backen.

    Achtung, nicht zu viel Teig einfüllen, sonst quillt das Waffeleisen über.

    Auch keinesfalls das Waffeleisen zu früh öffnen, sonst zerreißen die Waffeln.

    Für Schokowaffeln noch 1–2 EL Kakaopulver in den restlichen Teig rühren.

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    foto: helga gartner

    Die Waffeln auf einem Kuchengitter auskühlen lassen. Sie werden erst knusprig, wenn sie abgekühlt sind.

    Wenn nicht alle Waffeln aufgegessen werden, kann man die Reste auch einfrieren.

    Aufgetaut kurz auf den Toaster gelegt, schmecken sie wieder knusprig-frisch.

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    foto: helga gartner
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