Homepod: Das Netz spottet über Apples "Klopapierrolle"

    6. Juni 2017, 17:19
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    Kritik für Nachahmen von Google und Amazon – Smarter Lautsprecher sorgt für allerlei Assoziationen

    Wieder einmal erwiesen sich viele Informationsbrocken aus der Gerüchteküche zum Start von Apples Entwicklerkonferenz WWDC als korrekt. Während vom nächsten iPhone 8 zwar nichts zu sehen war, frischte der Konzern seinen iMac auf und stellte ein neues iPad Pro vor.

    Lautsprecher sorgt für Amüsement

    Aber auch eine neue Produktkategorie will sich der kalifornische Hersteller erschließen. Mit dem Homepod führt man nun auch einen smarten Lautsprecher im Programm, der ganz auf die eigene Sprachassistentin Siri setzt.

    Während das Gerät in ersten Kurztests gelobt wird, hat seine Vorstellung auch zu allerlei belustigten Reaktionen geführt. Ihrem Sarkasmus und wenig schmeichelhaften Assoziationen ließen viele Nutzer auf Twitter freien Lauf.

    Nachzügler Apple

    Ein oft vorgebrachter Punkt war, dass Apple mit dem Homepod ein Gerät auf den Markt bringt, das eigentlich keinen Neuigkeitswert hat. Schon länger hat Amazon etwa seinen Alexa-gestützten "Echo" im Rennen. Google bietet auch schon seit einigen Monaten den "Home" an. Und auch Microsoft hat mittlerweile mit "Invoke" ein entsprechendes System am Start, das im Herbst verfügbar werden soll.

    Der Homepod soll im Dezember in den USA, Großbritannien und Australien auf den Markt kommen und ist damit der Nachzügler unter den Produkten der vier großen Tech-Konzerne.

    Allerlei Assoziationen hat die Gestaltung des Homepod bei den Nutzern geweckt. In der Seitenansicht fühlen sich erstaunlich viele Beobachter an den Anblick einer Küchen- oder Klopapierrolle erinnert.

    Das war allerdings nicht der einzige Vergleich, den sich der Lautsprecher gefallen lassen musste. Es wurden auch Ähnlichkeiten mit Garnrollen oder der auffälligen Kopfbedeckung der britischen Royal Guard festgestellt, zumindest was das schwarze Modell betrifft.

    Für einen Vergleich herhalten musste auch der letzte Mac Pro.

    Und auch Meme-Klassiker, der bislang noch bei jeder Apple-Präsentation der jüngeren Vergangenheit zum Einsatz kam, durfte nicht fehlen: Jony Ive, mutmaßlich gefangen in einem weißen Raum seit nunmehr 25 Jahren. (red, 6.6.2017)

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