Spotify-Mitgründer: Berichte über Börsengang "komplett aus Luft gegriffen"

    2. Juni 2017, 12:05
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    "Wir haben bereits genug Geld und wir suchen auch nicht nach mehr Geld"

    Der schwedische Musikstreaming-Dienst Spotify hat nach Aussage seines Mitgründers Martin Lorentzon derzeit kein Interesse an einem Börsengang. Die Berichte darüber seien komplett aus der Luft gegriffen, sagte Lorentzon am Freitag dem schwedischen Rundfunk. "Wir brauchen kein Geld, wir haben bereits genug Geld und wir suchen auch nicht nach mehr Geld. Ein Börsengang steht nicht auf der Agenda."

    Mit 8,5 Milliarden Dollar bewertet

    In den vergangenen Wochen und Monaten wurde in verschiedenen Medien über Börsenpläne der schwedischen Firma berichtet – entweder auf traditionellem Weg oder über eine Direktplatzierung ohne das übliche Preisbildungsverfahren an der New Yorker Börse. Die Nachrichtenagentur "Reuters" berichtete am Freitag unter Berufung auf einen Insider abermals über die angeblichen Börsenpläne. Medienberichten zufolge wurde Spotify zuletzt mit rund 8,5 Milliarden Dollar (7,6 Mrd. Euro) bewertet.

    Spotify ist der Marktführer im Geschäft mit Musik-Streaming, bei dem die Songs direkt aus dem Netz abgespielt werden. Der Dienst kommt nach eigenen Angaben auf 50 Millionen zahlende Abo-Kunden und mehr als 100 Millionen Nutzer insgesamt. Lorentzon zufolge befinde sich das Unternehmen weiter im Wachstumsmodus, wann es einen Gewinn erwirtschaften werde, sei unklar. (APA, 2.6.2017)

    • Spotify hat nach eigenen Angaben keine Absichten an die Börse zu gehen.
      foto: reuters/dado ruvic

      Spotify hat nach eigenen Angaben keine Absichten an die Börse zu gehen.

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