EU will bis August hohe Strafe für Google verkünden

2. Juni 2017, 07:51
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Die Wettbewerbshüter werfen Google vor, bei der Internetsuche seinen Shopping-Dienst unzulässig zu bevorzugen

Brüssel – Die EU-Wettbewerbshüter wollen Insidern zufolge noch vor der Sommerpause im August eine hohe Strafe über Google verhängen. Es um den Vorwurf, dass bei der Google-Suche der Einkaufsdienst des Unternehmens unzulässig bevorzugt wird. Die Pläne zur Geldbuße erfuhr die Nachrichtenagentur Reuters von zwei mit der Angelegenheit vertrauten Personen.

Die EU-Strafen richten sich nach dem weltweiten Umsatz und könnten im Fall der Alphabet-Tochter Google bei bis zu neun Milliarden Dollar liegen. Die EU-Kommission hatte Google im April 2015 vorgeworfen, Internet-Suchergebnisse zum Nachtteil von Konkurrenten und Kunden zu verzerren. Sowohl das Unternehmen als auch die Kommission lehnten Stellungnahmen ab.

In der Vergangenheit hat Google die Vorwürfe zurückgewiesen und den Wettbewerbshütern Mängel in der Untersuchung vorgeworfen. So berücksichtigten diese nicht die Konkurrenz von Online-Händlern wie Amazon und Ebay, argumentierte das Unternehmen. (Reuters, 2.6.2017)

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