Kleidergrößen-Debatte: Wie ein Selfie in der H&M-Umkleide Wellen schlug

    1. Juni 2017, 16:31
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    Eine Waliser Studentin machte in den sozialen Netzwerken auf die Größenpolitik der schwedischen Modekette aufmerksam

    Im Normalfall trägt die 22jährige Studentin Lowri Byrne Kleidung in der Konfektionsgröße 40. In einer Umkleide der schwedischen Textilkette H&M war das nicht möglich. Hier saß ihr bereits ein Kleid der Größe 44 ziemlich eng am Körper.

    Empört über die Größenpolitik des Modeherstellers postete sie zum Beweis einige Selfies aus der Umkleidekabine, in einem Kommentar dazu machte sie ihrem Ärger Luft. Der Beitrag erntete auf Facebook bereits über 3000 Likes.

    Der Fall erinnert an einen Shitstorm vor ziemlich genau einem Jahr. Damals hatte ein Selfie aus einer Umkleidekabine eine Online-Debatte über die unangemessenen Größen der Retailer ausgelöst. Der schwedische Konzern reagierte damals wie heute abwiegelnd. (red, 1.6.2017)

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