"New York Times" schafft Ombudsstelle für Leser ab

    1. Juni 2017, 08:53
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    Verantwortung des "Public Editor" sei zu groß für nur eine Person – stattdessen richtet die "Times" ein "Reader Center" ein

    New York City – Die "New York Times" ersetzt die Position des "Public Editor" durch ein "Reader Center". Liz Spayd, die die Rolle der Ombudsfrau derzeit innehat, verlässt das Unternehmen am Freitag, gab Herausgeber Arthur Sulzberger jr. in einer Nachricht an seine Mitarbeiter bekannt.

    Die Leitung des "Reader Center" übernimmt Außenpolitik-Redakteurin Hanna Ingber. Das neu geschaffene Center soll laut "Times" die Zusammenarbeit mit den Lesern in Bezug auf Hinweise und Kritik verbessern, mehr Transparenz schaffen und helfen, neue Formate zu entwickeln.

    Die Stelle des "Public Editor" wurde 2003 geschaffen, als die "Times" von einem Plagiatsskandal erschüttert wurde. Redakteur Jayson Blair hatte nicht nur Artikel von anderen Medien abgeschrieben, sondern auch Interviews erfunden. (red, 1.6.2017)

    • Die "New York Times" gilt als eine der besten Tageszeitungen der Welt.
      foto: apa / afp / don emmert

      Die "New York Times" gilt als eine der besten Tageszeitungen der Welt.

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