Luxuslabel Michael Kors muss Filialen schließen

1. Juni 2017, 06:51
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Der für seine Handtaschen und Schuhe bekannte amerikanische Designer schreibt vor allem in Europa und den USA Verluste und muss den Sparstift ansetzen

Bern – Der Luxusmode-Hersteller Michael Kors ist in die roten Zahlen gerutscht und will bis zu 125 seiner weltweit 960 Filialen schließen. Vor allem die Geschäfte in Europa und den USA liefen schlecht, teilte das für seine Handtaschen und Schuhe bekannte US-Unternehmen am Mittwoch mit. Das konnten Zuwächse in Asien nicht ausgleichen.

Der Konzernumsatz sackte im ersten Quartal um rund 11 Prozent auf 1,06 Mrd. Dollar (949 Mio. Euro) ab. Unter dem Strich stand ein Verlust von 26,8 Mio. Dollar nach 177 Mio. Dollar Gewinn vor Jahresfrist. Für das Gesamtjahr sagte Kors 4,25 Mrd. Dollar Umsatz und damit weniger als von Analysten erwartet voraus. Firmenchef John Idol erklärte, man müsse mehr tun, um die Kunden wieder für die Marke zu begeistern. (APA/Reuters, 1.6.2017)

  • Für Michael Kors lief es in letzter Zeit nicht ganz so gut.
    foto: reuters/andrew kelly

    Für Michael Kors lief es in letzter Zeit nicht ganz so gut.

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