Philippinen: Elf Soldaten von eigener Luftwaffe getötet

1. Juni 2017, 15:49
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Irrtümlich bei Luftangriff getroffen

Manila – Im Kampf gegen islamistische Rebellen hat die philippinische Luftwaffe irrtümlich elf eigene Soldaten getötet. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums kamen die Männer in der umkämpften Stadt Marawi bei einem Luftangriff ums Leben, der eigentlich den Rebellen galt.

"Das ist traurig. Aber manchmal passiert so etwas", sagte Verteidigungsminister Delfin Lorenzana am Donnerstag.

Marawi auf der Insel Mindanao – etwa 800 Kilometer südlich von Manila – ist seit Dienstag vergangener Woche zwischen Regierungstruppen und islamistischen Rebellen umkämpft. Es gab bereits mehr als 140 Tote. Von den eigentlich mehr als 200.000 Einwohnern sind inzwischen zehntausende geflohen. Präsident Rodrigo Duterte hat das Kriegsrecht über die gesamte Insel verhängt. (APA, dpa, 1.6.2017)

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    Die philippinische Luftwaffe setzt flugzeuge des Typs OV-10 Bronco für Luftangriffe ein

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