Malaysia-Airlines-Flug musste wegen Bombendrohung umkehren

1. Juni 2017, 06:13
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25-Jähriger drohte mit angeblicher Bombe und wollte ins Cockpit

Sydney – Wegen einer Bombendrohung hat eine Passagiermaschine der malaysischen Fluggesellschaft Malaysia Airlines kurz nach dem Start in Australien am Mittwochabend wieder umkehren müssen. Die Polizei nahm nach der Landung in Melbourne einen 25-jährigen Mann fest, der versucht hatte, ins Cockpit zu kommen.

Dabei drohte er mit einer angeblichen Bombe in seiner Hand. Nach Polizeiangaben handelte es sich jedoch nur um ein harmloses technisches Gerät. Der Täter – ein Mann aus Sri Lanka – soll wegen psychischer Probleme in Behandlung gewesen sein. Polizeisprecher Tony Langdon sagte: "Wir glauben im Moment nicht, dass es eine Verbindung zum Terrorismus gibt." Augenzeugenberichten zufolge war der Mann kurz nach dem Start aufgestanden und hatte gebrüllt: "Ich habe eine Bombe und werde dieses verdammte Flugzeug in die Luft sprengen." Dann sei er von anderen Passagieren und Besatzungsmitgliedern überwältigt worden.

An Bord des Airbus A330 befanden sich insgesamt 337 Passagiere und Besatzungsmitglieder. Der Malaysia-Airlines-Flug MH 128 war auf dem Weg von Melbourne in die malaysische Hauptstadt Kuala Lumpur. (APA, dpa, 1.6.2017)

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