BBC-Mitarbeiter bei Anschlag in Kabul getötet

31. Mai 2017, 12:09
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Vier Journalisten des britischen Senders wurden auf dem Weg ins Büro verletzt

Kabul – Bei dem Bombenanschlag im Diplomatenviertel von Kabul ist ein afghanischer Fahrer des britischen Senders BBC getötet worden. Darüber hinaus seien vier BBC-Journalisten verletzt worden, teilte der Sender am Mittwoch in London mit. Der Tod des Mitarbeiters erfülle den Sender mit "großer Traurigkeit". Der Familienvater habe die Journalisten gerade zum Büro gefahren.

Bei dem Selbstmordanschlag wurden nach Angaben des afghanischen Gesundheitsministeriums am Mittwoch mindestens 80 Menschen getötet. Auch ein afghanischer Wachmann der deutschen Botschaft in Kabul kam ums Leben. Mehr als 300 Menschen wurden durch die gewaltige Explosion verletzt.

Österreicher sind vom Anschlag nicht betroffen, sagte der Sprecher des Verteidigungsministeriums in Wien, Michael Bauer, auf APA-Anfrage. In Afghanistan sind derzeit zehn österreichische Bundesheer-Soldaten im Rahmen der geführten NATO-Mission (RSM) im Einsatz. Die Bombe explodierte in der Nähe der deutschen und französischen Botschaft. In der Gegend liegt auch das NATO-Hauptquartier. (APA, 31.5.2017)

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