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Nur viele Kanäle münden in Erfolg

31. Mai 2017, 15:27

Digitale Vertriebsformen sind wettbewerbsentscheidend, stationär und online unterstützen sich. Ein Expertenkommentar von Christian Renk, Geschäftsführer von Klarna Austria GmbH.

Die Fragen, wie erreicht man seine Kunden und wie stellt man sie zufrieden, sind die wesentlichen, um Ort und Art des Aufeinandertreffens von Ware und Kunde zu optimieren. Um Kunden nicht im grenzüberschreitenden Online-Shopping zu verlieren oder um auch neue Kunden im Ausland zu finden, anstatt die Abwanderung zu beklagen, ist jeder Händler gefordert. Denn die Zahl der grenzüberschreitenden Online-Bestellungen wächst stetig. Wer bei diesem Wettbewerb nicht am letzten Stand der Dinge ist, kann schnell den Anschluss verlieren.

Online-Shos und Filialen verschmelzen

Heute klickt man sich durch die virtuelle Welt, im wahrsten Sinne des Wortes, und das auch noch kostenlos und kauft dort, wo man sich "wohl" fühlt.

Multichanneling, der kanalübergreifende Vertrieb, ist in Österreich vielfach noch ein Fremdwort und auch die Servicequalität lässt oft zu wünschen übrig. Wer aktuell die rasant steigende Nutzung mobiler Geräte wie Smartphones oder Tablets nicht optimal bedient, landet auf der Verliererstraße. Das permanente Update und die benutzerfreundliche Navigation sollten neben dem guten Warenangebot genauso selbstverständlich sein, wie die Gestaltung des finalen Kaufvorganges (engl. Checkout) als mit entscheidender Umsatztreiber.

Es zeigt sich, dass jene Unternehmen einer Marktkonsolidierung am besten widerstehen, denen es gelingt, stationär und online optimal über eine all umfassende (engl. Omni-Channel) Vertriebsstrategie abzubilden und den Kunden während des gesamten Einkaufsprozesses zufrieden zu stellen. Nur so kann man den Kunden da abholen, wo er gerade ist – egal ob im Geschäft, vor seinem Laptop oder unterwegs mit seinem Smartphone.

Auslagern bedeutet leistbare Innovation und Ressourcen für Kerngeschäft

Das heißt nicht, dass Händler Angst haben müssen, mit ihrem stationären Geschäft übrig zu bleiben, sie müssen sich jedoch den neuen Gegebenheiten anpassen. Allerdings verschwindet man leicht aus der Wahrnehmung eines potenziellen Kunden, wenn man nicht auf allen Kanälen präsent ist.

Um erfolgreich zu sein, gibt es unterschiedliche Konzepte, die man seinen Kunden anbieten kann: Der Kunde bestellt im Netz und holt seine Ware im stationären Geschäft ab. Oder er bestellt im Netz und tauscht sie im Geschäft, um nur einige Möglichkeiten zu nennen. Der richtige und sinnvollste Weg muss individuell entschieden werden.

Dass dabei der Online-Auftritt höchst professionell und auch mobil optimal bespielt werden muss, ist selbstverständlich. Wer dabei nicht alle Aufgaben selbst übernehmen will, kann sich eines externen Partners bedienen. Mit der Auslagerung des Zahlungsverkehrs an einen erfahrenen Zahlungsdienstleister, der auch die beliebteste Zahlungsvariante Kauf auf Rechnung anbietet, ist es nicht nur möglich, Risiken wie Zahlungsausfall und Betrug zu minimieren, sondern nachweislich auch eine eindrucksvolle Umsatzsteigerung zu erzielen.

Dass der stationäre Handel weiterhin seine Berechtigung hat, zeigt auch, dass große Online-Anbieter wie Zalando und Amazon bereits beginnen, kleine, feine stationäre Geschäfte zu eröffnen, um eben auch jene Kunden zu bedienen, die die Ware gerne ansehen oder auch probieren wollen.

  • Christian Renk, Geschäftsführer Klarna Austria GmbH
    foto: economy

    Christian Renk, Geschäftsführer Klarna Austria GmbH

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