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    Cyber-Kriminalität erfordert neue Sicherheitsstandards

    31. Mai 2017, 15:28

    Aktuelle Attacken betreffen Betriebe wie auch Verwaltung.

    Die Vernetzung digitaler Anwendungen steigt, parallel zeigen regelmäßige Vorfälle aber auch eine Zunahme an Sicherheitszwischenfällen durch Hacker oder komplexe Schadsoftware. Betroffen sind nicht nur Unternehmen, auch Institutionen und die öffentliche Verwaltung sind Angriffsziele.

    Die Digitalisierung erfordert Maßnahmen im Bereich Sicherheit und das nicht nur bei Entdeckung und Abwehr im Ereignisfall, sondern möglichst schon im Vorfeld im Bereich Vorsorge und Schutz. Für IT-Dienstleister wie Kapsch BusinessCom gehören diese vier Säulen zur Sicherung eines ganzheitlichen Zugangs auch zusammen. "Dieser Ansatz gilt auch für Institutionen, die mit gewachsenen, oft heterogenen IT-Landschaften den Angriffsflächen großer Betriebe gleichen", so Christian Üblbacher, Leitung Security Solutions bei Kapsch BusinessCom.

    Ständige Evaluierung möglicher Schwachstellen

    Im Falle vom Roten Kreuz Niederösterreich wird Kapsch regelmäßig mit Security-Audits betraut. Dabei werden etwaige Schwachstellen evaluiert, das beinhaltet auch das Management von Zugangsberechtigungen oder mobilen Geräten, bei einer weltweit tätigen Organisation ein zentraler Punkt. Das Audit-Verfahren betrifft zudem die Bereiche Netzwerk, Inhalte und Applikationen mit gesonderter Beachtung des generellen Datenschutzes. "Ein Hackerangriff oder Vireninfekt ist ein jederzeit denkbares Szenario vor dem wir uns und ganz besonders die Daten unserer Mitarbeiter, Kunden und Patienten schützen möchten", so Willi Kuhn, stv. Landesgeschäftsführer beim Roten Kreuz Niederösterreich.

    Zum Thema technologische Lösungen im sicherheitskritischen Kontext gehören auch Anwendungen verschiedener Cloud-Services und die immer stärkere Vernetzung von Menschen und Geräten sowie von Maschinen untereinander. Damit solche Projekte im großen Stil funktionieren, braucht es freilich auch stabil vernetzte IT-Architekturen, die eine reibungslose Integration von Daten unterschiedlichster Dienste und Partner erlauben. An einem solchen Netz arbeiten derzeit die Kapsch BusinessCom, die Microtronics und die ORF-Tochter ORS. Sie errichten das erste LoRa-Netzwerk Österreichs und testen es mit ausgewählten Kunden in Wien. Unterstützt wird man dabei von der Kapsch CarrierCom, die bereits Erfahrungen beim Aufbau des LoRa-Netzwerkes in Frankreich sammeln konnte.

    25 Milliarden vernetzte Geräte bis 2025

    Der neuen Übertragungstechnologie wird von Experten großes Potenzial bescheinigt. Analysten schätzen, dass bis 2025 weltweit rund 25 Milliarden Geräte miteinander vernetzt sein werden. Die dazu nötige Technik ist allerdings noch nicht wirklich implementiert: "Heute werden für die Echtzeit-Übertragung von Messdaten oftmals Funktechnologien verwendet, die dafür nicht gedacht sind", sagt Hans-Peter Buber von Microtronics Engineering. Auch deshalb seien moderne Netzwerke, die mit geringer Sendeleistung arbeiten und auch Innenräume von Gebäuden versorgen können, notwendig.

    Und Jochen Borenich, Vorstand der Kapsch BusinessCom, ergänzt: "Wir sind überzeugt, dass wir mit dieser Technologie wesentlich zur Digitalisierung in Österreich beitragen können". Als besonders spannende Anwendungsfelder von LoRa-Netzwerken gelten Smart-Cities-Anwendungen, wie das intelligente Parken, aber auch das Management spezieller Wertschöpfungs- oder Logistik-Ketten, vor allem dort, wo Informationen über Mengen oder Zustände von Produktion wichtig sind.

    • Artikelbild
      foto: economy
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