Starkes Minus bei heimischer Büromöbelbranche

29. Mai 2017, 16:49
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Umsatzrückgang von sieben Prozent im Vorjahr

Wien – Nach einem guten Jahr 2015 dank eines Großprojektes ist der Büromöbelmarkt im vergangenen Jahr erneut zurückgegangen. Der Branchenumsatz reduzierte sich um rund sieben Prozent auf 214,5 Mio. Euro. Zum einen sei das Neuflächenangebot am Wiener Büromöbelmarkt um zwei Drittel eingebrochen, zum anderen habe es keinen vergleichbaren Großauftrag gegeben, heißt es im Branchenradar der Beratungsgruppe Kreutzer Fischer & Partner. 2015 wurde der Erste Campus beim Wiener Hauptbahnhof möbliert, ein Projekt mit einem Auftragsvolumen von rund 20 Millionen Euro.

Der Umsatz mit Sitzmöbeln ging im Vorjahr um rund 13 Prozent zurück, jener mit Büromöbeln um vier Prozent. Die Preise von Büromöbeln stagnierten auf Vorjahresniveau. Der Durchschnittspreis von Sitzmöbeln reduzierte sich um knapp vier Prozent.

Zuwachs bei Neudoerfler

Der Büromöbelhersteller Neudoerfler, die Nummer zwei am heimischen Büromöbelmarkt, hat sich der Branchenentwicklung nach eigenen Angaben entzogen. Das Unternehmen steigerte den Umsatz im Jahr 2016 auf 43,3 Mio. Euro, nach 40,58 Mio. Euro davor, gab die Firma am Montag bekannt. Neudoerfler gehört wie Bene zur Austro Holding von Investor Erhard Grossnigg. (red, APA, 29.5.2017)

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