Burger King vergleicht Belgiens König mit einem Hamburger

28. Mai 2017, 09:41
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Der Burgerbrater verärgert das belgische Königshaus mit einem Werbespot

Brüssel – Schon vor der Eröffnung ihres ersten Schnellrestaurants in Belgien hat sich die Fastfood-Kette Burger King bei König Philippe unbeliebt gemacht. In einem Online-Werbespot fordert die Kette die Belgier in humorvollem Ton auf, sich zwischen ihrem Staatsoberhaupt und dem "King des Burgers" zu entscheiden.

"Seid Ihr sicher, dass Ihr König Philippe wählen wollt?", heißt es in dem Werbevideo weiter. "Er wird Euch keine Pommes frites machen." Bebildert wird dies auf der einen Seite mit einem Porträt des Königs im Profil und auf der anderen Seite mit einem Hamburger.

Das Königshaus reagierte verschnupft. "Die Verwendung des Bildes des Königs bedarf einer Erlaubnis", hob der Palast am Samstag in einer Stellungnahme hervor. "In diesem konkreten Fall wurde keine Anfrage an uns gerichtet", sagte Palastsprecher Emmanuel de Bauw . Und da es sich um eine Verwendung zu kommerziellen Zwecken handle, wäre eine Autorisierung verweigert worden.

"Wir missbilligen diese Vorgehensweise", sagte der Palastsprecher. Auf die Frage nach möglichen juristischen Schritten antwortete er, der Palast werde zunächst Kontakt zu Burger King aufnehmen.

Burger King hat in Belgien die Filialen der Imbisskette Quick aufgekauft. Ende Juni eröffnet das US-Unternehmen in Antwerpen ihre erste Filiale in Belgien. (APA, 28.5.2017)

  • Noch gar nicht richtig am Start, schon gibt es Ärger mit der Fast-Food-Kette Burger King.
    foto: reuters

    Noch gar nicht richtig am Start, schon gibt es Ärger mit der Fast-Food-Kette Burger King.

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