Klimawandel wird zu mehr Schlaflosigkeit führen

27. Mai 2017, 07:00
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illustration: carla schaffer / aaas

Washington – Die Klimaerwärmung sorgt bei besonders besorgten Personen schon jetzt für schlaflose Nächte. Im Laufe des 21. Jahrhunderts werden vermutlich noch etliche Millionen Menschen dazukommen, haben Forscher um Nick Obradovich (Harvard University) im Fachblatt "Science Advances" errechnet.

Zu den Betroffenen zählen vor allem arme Menschen, die über 65 Jahre alt sind und sich keine Kühlung für die immer zahlreicheren heißen Nächte leisten könen. Konkret könnten die heißeren Temperaturen bis zum Jahr 2050 für sechs zusätzliche Nächte ungenügenden Schlafs pro 100 Menschen sorgen und für 14 zusätzliche Nächte bis zum Jahr 2099. (red, 27. 5. 2017)

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