Marathon: Linz-Siegerin positiv auf EPO getestet

24. Mai 2017, 19:31
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Kroatin Kuna droht vierjährige Sperre

Linz – Die Kroatin Danijela Kuna ist nach ihrem Sieg beim Linz-Marathon am 9. April (2:43:55 Stunden) positiv auf das EPO-Derivat Darbepoietin getestet worden. Das teilte die Anti-Doping Rechtskommission (ÖADR) am Mittwoch mit. Kuna sei vorläufig suspendiert worden. Die Analyse der B-Probe des vom Linzer-Veranstalter angeordneten Tests durch die NADA Austria steht noch aus.

Kuna droht nun eine Sperre von vier Jahren sowie die Aberkennung des Linz-Sieges. An ihrer Stelle würde ihre Landsfrau Nikolina Stepan auf den ersten Platz nachrücken.

Beim Linz-Marathon hatte es bereits 2012 durch den zweitplatzierten Kenianer Ronald Kipchumba einen EPO-Fall gegeben. Er wurde wegen dieses Dopingvergehens für zwei Jahre gesperrt. Mittlerweile beträgt das übliche Strafmaß für die Anwendung des für Blutdopingzwecke verwendeten Hormons Erythropoetin (EPO) vier Jahre. (APA, 24.5. 2017)

  • Frau Kuna beim Zieleinlauf in Linz.
    foto: apa/expa/eisenbauer

    Frau Kuna beim Zieleinlauf in Linz.

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