Schönbrunn: Sommernachtskonzert aus neuem Blickwinkel

24. Mai 2017, 12:35
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Bühne wird nicht mehr vor dem Neptunbrunnen platziert, sondern wandert auf die gegenüberliegende Seite direkt vor das Schloss

Wien – Es geht am Donnerstag um "Märchen und Mythen" beim Sommernachtskonzert der Wiener Philharmoniker im Schloss Schönbrunn. Die Stücke von Dvorak, Tschaikowsky sowie Strawinsky erklingen und John Williams werden allerdings "neu" positioniert. Die Bühne wird nicht mehr vor dem Neptunbrunnen platziert, sondern wandert auf die gegenüberliegende Seite direkt vor das Schloss.

"Wir erwarten uns als Musiker und auch in Hinblick auf unser Publikum eine Verbesserung der akustischen Situation", so Philharmoniker-Vorstand Andreas Großbauer. Am Pult der Philharmoniker steht in diesem Jahr Christoph Eschenbach, als Solistin konnte Sopranistin Renee Fleming gewonnen werden, die für Arien von Dvorak und Rachmaninow ihre Stimme erheben wird.

In bewährter Weise wird das Konzert, das bei freiem Eintritt zu besuchen ist, live-zeitversetzt auf ORF 2 (ab 21.05 Uhr) sowie auf 3sat (21.55 Uhr) übertragen. Der ORF sendet anlässlich des 175-Jahr-Jubiläums des Orchesters im Anschluss die Dokumentation "Die Wiener Philharmoniker – Mehr als Musik!" (22.55 Uhr).

Für die Besucher vor Ort ergeben sich durch die geänderte Bühnenlage auch neue Zugangswege. So lässt sich das Gelände nicht mehr über das Haupttor (hier befindet sich nur der Zugang für die Ehrengäste), sondern über Meidlinger und Hietzinger Tor betreten.

Insofern rechnen die Veranstalter mit längeren Wartezeiten, weshalb eine frühzeitige Anreise empfohlen wird. Wer deshalb noch etwas Zeit hat, kann sich ab 12 Uhr beim Motto Catering verköstigen. Außerdem wird darauf hingewiesen, dass die Gloriettewiese nicht Teil des Veranstaltungsgeländes ist. Die Zugänge zum Schlosspark werden hier je nach Besucherandrang gesperrt, spätestens aber 30 Minuten vor Konzertbeginn. (APA, red, 24.5.2017)

  • Steht dieses Jahr am Pult der Wiener Philharmoniker: Christoph Eschenbach.
    foto: ap/pier paolo cito

    Steht dieses Jahr am Pult der Wiener Philharmoniker: Christoph Eschenbach.

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