Versicherer Uniqa stemmt sich gegen sinkende Kapitalerträge

24. Mai 2017, 08:35
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Prämienplus in allen Sparten

Wien – Der Versicherer Uniqa hat die Folgen der niedrigen Zinsen im ersten Quartal weggesteckt. Der Gewinn vor Steuern blieb mit 33,1 (Vorjahr: 33,4) Millionen Euro fast stabil, obwohl das Kapitalanlageergebnis – auch aufgrund von Währungseffekten – um 30 Prozent einbrach, wie Uniqa am Mittwoch in Wien mitteilte.

Mit einem besseren versicherungstechnischen Ergebnis machte das Unternehmen das jedoch wett. Dazu hätten die Drosselung des Einmalbeitrags-Geschäfts und der schrumpfende Bestand traditioneller Lebensversicherungen beigetragen, die das Ergebnis belasten. In der Schaden- und Unfallversicherung litt Uniqa dagegen unter dem heftigen Winter, der die Schaden-Kosten-Quote auf 97,7 (96,2) Prozent trieb.

Insgesamt stiegen die Prämieneinnahmen um 5,1 Prozent auf 1,51 Milliarden Euro. Am stärksten wuchsen sie in der Schaden- und Unfallsparte (5,5 Prozent) und in Mittel- und Osteuropa (plus 10,7 Prozent). Für das Gesamtjahr erwartet Uniqa weiter ein leichtes Prämienwachstum. Auch das Ergebnis soll leicht zulegen. Die Dividende soll kontinuierlich steigen. Bereits für das vergangene Jahr hatte Uniqa trotz eines Gewinneinbruchs mit 49 Cent je Aktie etwas mehr ausgeschüttet als für 2015. (Reporter: Alexander Hübner; redigiert von Hans Seidenstücker. (Reuters, 24.5.2017)

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    foto: reuters/heinz-peter bader
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