Angriff auf Apple: Huawei stellt dünnstes 13-Zoll-Notebook vor

23. Mai 2017, 15:34
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Neue Matebook-Modelle präsentiert, Flaggschiff in Österreich ab 1.399 Euro erhältlich

Die Story kann sich durchaus sehen lassen: Der chinesische Hersteller Huawei hat sich in den letzten Jahren rasant zu einem der größten Smartphone-Anbieter der Welt gemausert. In Österreich verkauft er zeitweise sogar mehr Handys als Apple. Nun geht das Unternehmen neue Wege. In Berlin wurden am Dienstag die ersten Huawei-Notebooks vorgestellt.

Apple als Maßstab

Das Vorzeigestück der Präsentation ist das Matebook X, das ständig mit dem Macbook Pro von Apple vergleichen wurde. Überhaupt sind Produkte mit dem Apfel-Logo seit Jahren der Maßstab für das Unternehmen aus China. Das 1,05 Kilogramm schwere Matebook X soll vor allem mit seiner Kompaktheit bestechen. "Kleiner als ein A4-Blatt", sagte Richard Yu, Chef der Huawei Consumer Business Group, bei der Vorstellung.

Und tatsächlich kommt das Notebook mit einem 13 Zoll Display (Auflösung 2160x1440) in einem Unibody-Metallgehäuse daher, dessen Bildschirmrand 4,4 mm dünn ist. Technisch spielt es aktuelle Stückerl, so kommt es mit Dolby Atmos Sound und Intel Core i5-7200U-Prozessor der siebten Generation daher, Als Betriebssystem kommt Windows 10 zum Einsatz. Das Gerät kostet ab 1.399 Euro und soll "ab Sommer" in Österreich erhältlich sein.

2-in-1-Tablet Matebook E

Mit dem MateBook E schickt ein ein 2-in-1 Tablet mit Touch-Display und Intel Core 5-7Y54-Prozessor der siebten Generation für ab 999 Euro in Rennen. Es ist ebenfalls "ab Sommer" erhältlich.

Das MateBook D hingegen soll Gamer ansprechen, die ein 15,6 Zoll Laptop mit passabler Grafikkarte (Nvidia Gforce 940) zu einem vergleichsweise niedrigen Preis benötigen – es kostet ab 799 Euro. Es ist derzeit unklar, ob und wann es in Österreich in den Handel kommt.

Bei der Entwicklung der Notebooks, hat sich Huawei helfen lassen. So kooperiert man mit dem taiwanischen Vertragsfertiger Pegatron, zu dessen Kunden auch Dell, Acer, Microsoft oder Lenovo zählen. (sum, 23.5. 2017)

Die Reisekosten zur Produktpräsentation nach Berlin wurden von Huawei übernommen

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    foto: sum

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