Med-Uni-Betriebsräte fordern mehr Geld für Grundlagenforschung

23. Mai 2017, 13:03
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Verlangen gesetzliche Verankerung der besseren Ausstattung der Grundlagenforschung noch vor der Nationalratswahl

Wien – Die Betriebsräte der Medizinischen Universitäten Graz, Wien und Innsbruck orten eine sich stetig verschlechternde finanzielle Förderung der Grundlagenforschung in Österreich. Anlässlich ihrer Jahrestagung verlangen sie gemeinsam mit der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (GÖD) am Dienstag eine gesetzliche Verankerung der besseren Ausstattung der Grundlagenforschung noch vor der Nationalratswahl.

Die Personalvertreter kritisieren, dass der vor allem Grundlagenforschung fördernde Wissenschaftsfonds FWF trotz positiver Beurteilung nur acht bis 20 Prozent der eingereichten Anträge finanziell unterstützen könne. Während die Regierung die Forschungsprämie und damit die Förderung wirtschaftsnaher Forschung offensichtlich noch vor der Wahl erhöhen will, würden die finanziellen Zusagen für den FWF nicht eingelöst, verweisen die Betriebsräte auf das vergangenen November von der Regierung beschlossene mehrjährige Forschungsförderungspaket.

Aus diesem soll der FWF zwischen 2018 und 2021 in Summe 281 Mio. Euro zusätzliche Mittel erhalten. Ohne dieses Geld "droht Österreich gegenüber Deutschland und der Schweiz weiter zurückzufallen", betonen die Betriebsräte. (APA, 23.5.2017)

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