Immofinanz verschmilzt mit Immoeast

23. Mai 2017, 11:55
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Handelsgericht Wien hat Vergleich akzeptiert

Wien – Nach sieben Jahren ist die Verschmelzung des börsennotierten Immobilienkonzerns Immofinanz mit der ehemaligen Tochter Immoeast endgültig abgeschlossen. Das Handelsgericht Wien hat einen Vergleich für das Umtauschverhältnis der Aktien der beiden Unternehmen genehmigt, teilte die Immofinanz am Dienstag mit. Am 30. Mai werden die Aktien zugeteilt, teilweise kommen sie aus einer Kapitalerhöhung.

Der Vergleich war bereits am 5. April bekanntgemacht worden. Bei der Fusion Ende April 2010 hatte es für je zwei Immoeast-Aktien drei Papiere der Immofinanz gegeben. Aktionäre sowohl der Immoeast als auch der Immofinanz ließen das Tauschverhältnis gerichtlich überprüfen. Das Ergebnis ist, dass ehemalige Immoeast-Aktionäre pro Anteilsschein zusätzlich noch 0,088 Immofinanz-Papiere erhalten. Rund 340,7 Mio. Immoeast-Aktien sind für diesen Ausgleich berechtigt.

Um die Ansprüche zu bedienen werden 29.985.306 Immofinanz-Aktien ausgegeben. Davon stammen 16.948.049 Stück aus dem derzeitigen Bestand eigener Aktien der Gesellschaft. Die übrigen 13.037.257 Aktien, rund 1,25 Prozent des derzeitigen Grundkapitals, sind junge Aktien. Bei einem aktuellen Börsenkurs von knapp über zwei Euro erhalten die ehemaligen Immoeast-Aktionäre damit einen Nachschlag im Wert von rund 60 Mio. Euro. Der Deal hat keine Auswirkungen auf das Jahresergebnis, wirkt sich aber auf den Wandlungspreis zweier Wandelschuldverschreibungen der Immofinanz aus. Details dazu wurden noch nicht bekanntgegeben. (APA, 23.5.2017)

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