Frau in Wien in den Hals gestochen: Neffe festgenommen

23. Mai 2017, 10:35
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Bei Routinekontrolle am Westbahnhof – 59-Jähriger geständig

Wien – Bei einer Routinekontrolle ist der Wiener Polizei am Montagabend am Westbahnhof ein 59-Jähriger ins Netz gegangen, der wegen eines Mordversuchs an seiner Tante gesucht worden war. Der Obdachlose gab bei einer ersten Einvernahme zu, der 61-Jährigen mit einem Messer in den Hals gestochen zu haben. Ein Motiv nannte er jedoch nicht.

Der 59-Jährige hatte seine Tante am 14. Mai in der Billrothstraße in Döbling besucht. Als der Neffe zustach, war auch der Ehemann der Frau in der Wohnung, jedoch in einem anderen Raum. Der 77-Jährige hörte Schreie, als er ins Zimmer kam, war der Täter bereits geflüchtet. Seine Frau hielt sich die blutende Wunde am Hals. Sie musste mit lebensgefährlichen Verletzungen auf der Intensivstation behandelt werden.

Am Montag veröffentlichte die Polizei ein Bild des Gesuchten, wurde aber noch am selben Tag gegen 21.30 Uhr selbst fündig. Der 1,99 Meter große Hüne konnte sich am Westbahnhof nicht ausweisen und wurde auf die Polizeiinspektion gebracht, wo im Computer der Haftbefehl aufschien. Der 59-Jährige wurde in die Justizanstalt Josefstadt eingeliefert. (APA, 23.5.2017)

  • Der Mann wurde bei einer Routinekontrolle am Westbahnhof festgenommen.
    foto: apa/herbert pfarrhofer

    Der Mann wurde bei einer Routinekontrolle am Westbahnhof festgenommen.

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