Japaner hoffen auf Pandanachwuchs

23. Mai 2017, 09:05
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Bärendame darf sich vorerst ins Private zurückziehen, vor fünf Jahren Geborenes starb nach wenigen Tagen

Tokio – Japans möglicherweise schwangerer Panda-Star Shin Shin zieht sich fürs Erste ins Private zurück. Nachdem die elfjährige Pandadame vor kurzem Anzeichen dafür zu zeigen begann, wieder schwanger zu sein, wird der Ueno-Zoo in Tokio sie ab Donnerstag den Blicken der Öffentlichkeit entziehen. Auch ein Urin-Test deute daraufhin, dass Shin Shin schwanger sei, teilte der Zoo am Dienstag mit.

Vor fünf Jahren hatte sie ein Junges zur Welt gebracht, das nur wenige Tage nach der Geburt an einer Lungenentzündung gestorben war. Der Tod des Babys hatte in Japan Trauer ausgelöst. Umso größer ist nun die Freude über die Anzeichen einer erneuten Schwangerschaft.

Shin Shin hatte in der Vergangenheit schon einmal Symptome einer Schwangerschaft gezeigt, sei dann aber doch nicht trächtig gewesen. Sollte sie tatsächlich schwanger sein, wäre der Nachwuchs Ende Mai oder Anfang Juni zu erwarten, berichtete die japanische Nachrichtenagentur Kyodo. Sie und ihr Partner Ri Ri waren im Februar 2011 aus China ausgeliehen worden. Während Shin Shin Ruhe gegönnt werden soll, wird sich Ri Ri weiter den Besuchern des Zoos zeigen. (APA, 23.5.2017)

  • Shin Shin könnte erneut Mutter werden.
    foto: reuters/issei kato

    Shin Shin könnte erneut Mutter werden.

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