Irak und Saudi-Arabien einig über Verlängerung der Öl-Förderbremse

22. Mai 2017, 19:05
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Letzte Woche hatten Saudi-Arabien und Russland erklärt, weiterhin nur in beschränktem Umfang Öl fördern zu wollen

Bagdad – Vor der OPEC-Sitzung am Donnerstag verdichten sich die Hinweise auf eine Verlängerung der Öl-Förderbremse, mit der die Produzenten gegen sinkende Preise vorgehen wollen.

Der irakische Öl-Minister Jabar Ali al-Luaibi sagte am Montag auf einer Pressekonferenz in Bagdad im Beisein seines saudischen Amtskollegen Khalid al-Falih, beide Länder stimmten darin überein, die Kappung der Förderung um weitere neun Monate beizubehalten. Schon in der vergangenen Woche hatten Saudi-Arabien und Russland gemeinsam erklärt, den Rohstoff weiterhin nur im beschränkten Umfang fördern zu wollen.

Die von Saudi-Arabien dominierte Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) und andere Ölproduzenten unter Führung Russlands hatten Ende 2016 vereinbart, im ersten Halbjahr 2017 die Förderung um knapp 1,8 Millionen Barrel (1 Barrel = 159 Liter) am Tag zu reduzieren.

Öl der Sorte Brent aus der Nordsee kostete am Montagabend mit 53,93 Dollar pro Fass 0,6 Prozent mehr als am Freitag. Im Tagesverlauf war der Preis allerdings zeitweise bis auf 54,37 Dollar gestiegen. US-Leichtöl WTI verteuerte sich um 0,7 Prozent auf 50,70 Dollar. (APA, 22.5.2017)

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