"Sissinghurst": Ein Garten, mein Garten

22. Mai 2017, 11:18
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Texte, Briefe und Tagebucheinträge von Vita Sackville-West und Harold Nicolson, die auf Sissinghurst Castle in Großbritannien ein Paradies schufen

Sagt man in Groß- und Klein-Britannien "Vita", so weiß jeder auf der Insel, wer gemeint ist – die Schöpferin eines so bezaubernden wie riesigen und heute immens populären Gartens in der Grafschaft Kent, Sissinghurst Castle geheißen.

Geschaffen wurde er über ein Vierteljahrhundert hinweg von Vita Sackville-West (1892-1962), Adlige, Lyrikerin, Erzählerin und Gärtnerin. Verheiratet war sie mit Harold Nicolson (1886-1968), Diplomat, Romancier, Parlamentsabgeordneter, Historiker und Tagebuchautor von Rang. Sie waren ein intellektuell umtriebiges, sexuell eher ungleiches, dafür emotional höchst inniges Paar.

1930 erwarben sie um wenig Geld die Ruine Sissinghurst Castle und schufen, für Jahre verschuldet und am Konkursabgrund entlangbalancierend, ein Paradies. Julia Bechstein hat abwechslungsreiche, geistreiche Texte beider, Tagebucheinträge sowie Briefe und Kolumnen klug zusammengestellt. Und Marit Beyer hat sie ausnehmend einfühlsam eingelesen. Ein bezauberndes Porträt einer großen Passion. (Alexander Kluy, Album, 22.5.2017)

Vita Sackville-West und Harold Nicolson, "Sissinghurst – Portrait eines Gartens". € 17,30 / 175 min. Verlag der Diwan, Winterbach 2017

  • Vita Sackville-West und Harold Nicolson, "Sissinghurst – Portrait eines Gartens". € 17,30 / 175 min. Verlag der Diwan, Winterbach 2017
    foto: der diwan hörbuchverlag

    Vita Sackville-West und Harold Nicolson, "Sissinghurst – Portrait eines Gartens". € 17,30 / 175 min. Verlag der Diwan, Winterbach 2017

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