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    Mit unterschiedlichen Methoden zum perfekten Steak

    18. Mai 2017, 15:15

    Beim Grillen kommt es nicht nur auf die Qualität des Fleisches und auf eine gute Vorbereitung an, sondern auch auf die Art der Zubereitung. Die beiden bekanntesten Formen sind das direkte und das indirekte Grillen, außerdem können beide kombiniert werden.

    Auch wenn beim Grillen grundsätzlich Geduld gefragt ist: Beim direkten Grillen wird das Fleisch dennoch rascher gar als beim indirekten und die Zubereitung braucht obendrein weniger Praxiserfahrung. Daher ist Direktgrillen die beliebteste Variante.

    Am schnellsten und einfachsten: Direktgrillen

    Beim direkten Grillen werden die Stücke direkt auf den Rost gelegt, wobei der Abstand zur Glut eher gering ist. Bei Temperaturen ab rund 250 Grad Celsius ist das Fleisch je nach Dicke relativ rasch durch und an der Außenseite bildet sich eine braune Kruste.

    Zu beachten ist, dass nur Fleisch mit einer Garzeit von unter 30 Minuten geeignet ist, beispielsweise Koteletts, Würstel und Spieße. Gemüse bietet sich ebenfalls an. Gesundheitsbewusste sollten darauf achten, dass das verwendete Fleisch nicht zu fett ist und die Marinade nicht mit zu viel Öl zubereitet wurde. Denn durch die hohen Temperaturen und den geringen Abstand kann das Fett direkt in die Hitzequelle tropfen, wo durch die Verbrennung schädliche Stoffe entstehen. Wer auf ölhaltige Marinaden ganz verzichten möchte, kann diese auch auf Wasser- oder Weinbasis zubereiten oder Gewürze in trockenem Zustand, sogenannte Dry-Rubs, auftragen.

    Fürs Direktgrillen eignen sich Holzkohle-Grills ebenso wie Gas- und Elektrogrills oder ein gemütliches Lagerfeuer. Der Rost sollte immer aus Gusseisen sein. Dieser verteilt die Wärme gleichmäßig und sorgt so dafür, dass das Fleisch gleichmäßig durch wird.

    Für ganz Geduldige: indirektes Grillen

    Zwar dauert es beim indirekten Grillen länger, bis das Fleisch gar ist, allerdings wird dieses besonders zart. Besonders gut eignet sich diese Methode für größere beziehungsweise dickere Fleischstücke oder ganzes Geflügel. Bei Temperaturen zwischen 150 bis 200 Grad Celsius liegt das Grillgut nicht nicht direkt über der Glut, sondern seitlich oder daneben. Mit Hilfe eines Deckel kann der Garprozess zusätzlich unterstützt werden. Eine Variante des indirekten Grillens ist das BBQ-Grillen, wobei hier die Temperaturen noch niedriger sind und sich die Garzeiten entsprechend verlängern.

    Für die indirekte Grillmethode kommen Kugel-, Tonnen- oder Gasgrills mit Deckel und speziell für das BBQ-Grillen Smoker-Lokomotiven mit separater Feuerkammer und separatem Garraum in Frage. Beim Grillen mit Gas kann der typische Grillgeschmack mit Räucherholz erzeugt werden.

    Für Fortgeschrittene: kombiniertes Grillen

    Manche schwören auf eine Kombination aus direktem und indirektem Grillen, am besten im Kugelgrill. Diese Variante ist besonders aufwendig, denn das Fleisch wird zuerst auf einer Hälfte bei großer Hitze direkt gegrillt, bevor es auf der anderen Hälfte indirekt weiter gegart wird. Aber wie überall gilt auch hier: Übung macht den (Grill-)Meister.



    Wer unabhängig von der Zubereitungsart bestes Fleisch zum Grillen sucht, findet Aktionen übrigens stets im aktuellen BILLA Flugblatt.

    • Das Steak kann direkt oder indirekt gegrillt werden.
      foto: 123rf.com / jakub gojda

      Das Steak kann direkt oder indirekt gegrillt werden.

    • Würstel, Spieße oder Gemüse eignen sich fürs Direktgrillen.
      foto: 123rf.com / alexander raths

      Würstel, Spieße oder Gemüse eignen sich fürs Direktgrillen.

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