Promotion - entgeltliche Einschaltung

Von der Verwaltung zur serviceorientierten Gestaltung

18. Mai 2017, 18:26

Die Digitalisierung betrifft nicht nur Unternehmen, auch öffentliche Einrichtungen sind vom technologischen Wandel betroffen.

Ein öffentlicher Bereich mit Optimierungspotential bei Qualität, Kosten sowie Personal- und Patientenzufriedenheit ist die Gesundheitsbranche und hier speziell Krankenhäuser. Durch den Einsatz moderner IT-Lösungen erwarten die Verantwortlichen neben Kostenreduktion insbesondere die nachhaltige Verbesserung aller Prozesse entlang der medizinischen Leistungserbringung. Experten empfehlen hier ganzheitlich aufgesetzte Krankenhausinformationssysteme (KIS), die Ärzte und Pflegekräfte entlastet, die Versorgungsqualität erhöht und dabei auch für gesichertes Datenmanagement sorgt.

Universitätsklinikum St. Pölten

Das Universitätsklinikum St. Pölten beispielsweise beschäftigt rund 3.000 Mitarbeiter und betreut mit einer Kapazität von 1.000 Betten Patienten aus ganz Niederösterreich. Bereits in den 1980er Jahren startete die Zusammenarbeit mit dem IT-Dienstleister T-Systems. T-Systems verantwortet für das Universitätsklinikum den laufenden IT-Betrieb sowie den Applikationssupport für das SAP-basierte, i.s.h.med genannte, Krankenhausinformationssystem. Inkludiert ist der vollständige Patientenprozess von Terminplanung und Leistungsanforderungen über OP- und Pflegeplanung bis hin zur ärztlichen und pflegerischen Dokumentation mit allen nötigen Schnittstellen zu weiteren IT-Systemen. "Wesentliches Erfolgskriterium sind klar definierte Prozesse und eine perfekte Kommunikation zwischen allen beteiligten Fachbereichen, Unternehmen und Lieferanten," so Helmut Trybulec, verantwortlich für die Organisationsentwicklung am Universitätsklinikum St. Pölten.

Kardinal Schwarzenberg’sche Krankenhaus

Das Kardinal Schwarzenberg’sche Krankenhaus wiederum ist mit 517 Betten, um die 30.000 Patienten pro Jahr und einem überdurchschnittlichen Auslastungsgrad von 78,2 Prozent, die zweitgrößte Klinik in Salzburg und weltweit für die optimale Versorgung von Wintersportlern bekannt. Um der steigenden Datenflut entgegenzuwirken und Krankenberichte in Echtzeit aufzurufen, beauftragte Schwarzach als erstes Krankenhaus in Österreich T-Systems mit der Migration der IS-H Med Branchenlösung von SAP für Gesundheitseinrichtungen auf die sogenannte "In-Memory-Computing" Anwendung, ebenfalls von SAP.

Erleichterung für Mediziner und Pflegepersonal

Die Anwendung unterstützt etwa Mediziner und Pflegepersonal bei der Auswertung und Datenanalyse und ermöglicht die Verarbeitung großer Datenmengen in kürzester Zeit. So hat sich am klinischen Arbeitsplatz die Antwortzeit für spezielle Termineinsichten von 30 auf eine Sekunde reduziert. Das Personal kann zukünftig auch mobil rasch auf Anwendungen und Daten zugreifen. Mittels der "In-Memory-Technologien" können die Daten direkt aus dem Arbeitsspeicher verarbeitet werden und somit die Auswertung großer Datenmengen massiv beschleunigen. "Derartige Lösungen schaffen mehr Effizienz im klinischen Krankenhausalltag, wovon auch das Krankenhauspersonal profitiert, das nun schneller relevante Informationen erhält," so Franz Grohs, Geschäftsführer von T-Systems.

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    foto: economy
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