Südkoreas Präsident: Militärischer Konflikt mit Nordkorea wahrscheinlich

17. Mai 2017, 11:26
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Südkorea sei aber in der Lage, bei einem Angriff zurückzuschlagen, sagt Präsident Moon

Seoul – Südkoreas Präsident Moon Jae-in rechnet offenbar mit einer militärischen Auseinandersetzung an der Grenze zu Nordkorea. Das Präsidialamt zitierte am Mittwoch den neuen Staatschef mit den Worten: "Die Realität sieht so aus, dass es eine hohe Wahrscheinlichkeit für einen militärischen Konflikt ... an der Demarkationslinie gibt."

Das nordkoreanische Atomwaffen- und Raketenprogramm sei in jüngster Zeit schnell vorangekommen. Südkorea sei aber bereit und in der Lage, bei einem Angriff zurückzuschlagen.

Sanktionen und Dialog

Kurz zuvor hatte die südkoreanische Regierung erklärt, sie wolle den Dialog mit dem Norden wieder in Gang bringen und entsprechende Kanäle reaktivieren. Offenbar setzt Moon auf eine Doppelstrategie aus Sanktionen und Dialog.

Nordkorea arbeitet unverhohlen an der Entwicklung von Langstreckenraketen, die schwere Atomsprengköpfe bis in die USA tragen können. Die Forderungen der internationalen Gemeinschaft, das Atomprogramm zu beenden, ignoriert das Land. Zuletzt testete Nordkorea am Sonntag eine Langstreckenrakete. (APA, 17..2017)

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