Bulgarin Mariya Gabriel soll neue EU-Digitalkommissarin werden

16. Mai 2017, 14:48
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Kommissionschef Juncker traf Nachfolgerin für Günther Oettinger, der mittlerweile für Haushalt und Personal zuständig ist

Die bulgarische Europaabgeordnete Mariya Gabriel soll nach dem Willen von Jean-Claude Juncker neue EU-Kommissarin für Digitalpolitik werden. Der Kommissionschef habe sich in einem persönlichen Gespräch versichert, dass Gabriel für die Aufgabe qualifiziert sei, teilte die Kommission am Dienstag mit.

Nachfolgerin von Günther Oettinger

Die Philologin und Politikwissenschafterin soll das frühere Ressort des Deutschen Günther Oettinger übernehmen, der inzwischen für Haushalt und Personal zuständig ist. Sie gehört der konservativen Gerb-Partei an, die Mitglied der Europäischen Volkspartei (EVP) ist.

Die bulgarische Regierung hatte Gabriel in der vergangenen Woche nominiert. Bulgarien war seit Jahresbeginn nicht mehr mit einer eigenen Kommissarin vertreten, nachdem Haushaltskommissarin Kristalina Georgiewa zur Weltbank gewechselt war. Formal muss Gabriel vom Europäischen Rat als Vertretung der EU-Staaten nach Anhörung des Europaparlaments ernannt werden. (APA, 16.5.2017)

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