Italien diskutiert Aus für kleine Kupferlinge

16. Mai 2017, 07:55
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Geht es nach der Partei von Italiens Ex-Premier Matteo Renzi, könnten die Ein- und Zwei-Cent-Münzen bereits 2018 ausgedient haben

Rom – Ab 2018 könnten die Ein- und Zwei-Cent-Münzen aus den Taschen der Italiener verschwinden. Die Demokratische Partei (PD), die Gruppierung um Italiens Ex-Premier Matteo Renzi, hat dem Parlament einen Vorschlag eingereicht, demnach ab 1. Jänner 2018 die kleinen 1- und 2-Cent-Münzen abgeschafft werden sollen.

Die Preise für Waren und Dienstleistungen sollen laut dem Vorschlag auf den nächsten Fünf-Cent-Betrag gerundet werden. Der Umgang mit den kleinen Münzen sei für Handel und Banken kostspielig, argumentierte die PD. Der Vorschlag sorgt für Diskussionen. Experten befürchten, dass durch die Aufrundung die Preise in die Höhe getrieben werden könnten.

Die Zahl derjenigen, die Ein- und Zwei-Cent-Münzen am liebsten abschaffen würden, wächst im Euroraum. So haben Belgien, Irland, Finnland und die Niederlande Rundungsregeln eingeführt. Dabei kann an der Ladenkasse auf fünf Cent auf- oder abgerundet werden. Eine Pflicht dazu gibt es nicht. (APA, 16.5.2017)

  • Italien könnte sich von dem ungeliebten Kleinstgeld verabschieden.
    foto: apa/stefan thomas

    Italien könnte sich von dem ungeliebten Kleinstgeld verabschieden.

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