Titelverteidiger Fivers erster HLA-Finalist

14. Mai 2017, 21:13
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Wiener setzen sich nach erneutem Krimi gegen Schwaz durch – Westwien gleicht gegen Hard aus

Schwaz – Titelverteidiger Fivers Margareten steht zum zehnten Mal in den vergangenen 13 Jahren im Finale der Handball Liga Austria (HLA). Bei der Fortsetzung des Halbfinalkrimis gegen Schwaz siegten die Wiener am Samstag auswärts 25:24 (12:15) und setzten sich in der "best of three"-Serie mit 2:0 durch. Am Mittwoch hatten die Fivers das erste Duell zuhause erst in der Verlängerung für sich entschieden.

Auch am Samstag musste der Cupsieger um Altmeister Vitas Ziura hart arbeiten. Zur Pause mit drei und kurz danach zweimal mit vier Toren (12:16, 13:17) im Rückstand, hatten die Gäste im Finish den längeren Atem. Ein Siebenmeter von Ivan Martinovic mit Spielende brachte schließlich den Sieg in einer Partie, in der man zuvor kein einziges Mal geführt hatte.

"Der Kampfgeist meiner Truppe war stark, am Schluss waren die Emotionen dabei. Wir hatten dann auch das Glück auf unserer Seite in diesen beiden Spielen", sagte Fivers-Coach Peter Eckl.

Und noch ein Krimi

Am Sonntag gelang Westwien im zweiten Halbfinale gegen den HC Hard der Ausgleich. Sie gewannen in Maria Enzersdorf mit 30:29 (14:14), in der "best of three"-Serie steht es 1:1. Das Entscheidungsspiel steigt am kommenden Sonntag um 19:05 Uhr (live ORF Sport+) in Hard.

In der ersten Viertelstunde dominierten die Vorarlberger die Partie und lag mit fünf Toren (10:5) in Führung. Doch die Wiener, die sich auf einen überragenden Torhüter Florian Kaiper verlassen konnten, kämpften sich zurück.

Nach einem 14:14 in der Pause entwickelte sich in der zweiten Hälfte ein Krimi, bei dem keine Mannschaft mit mehr als zwei Toren davonziehen konnte. Der fünffache Meister aus Vorarlberg versuchte es meist mit einem siebenten Feldspieler, kassierte dadurch aber auch drei Treffer ins leere Tor. Auch Westwien-Torhüter Kaiper konnte sich so in die Schützenliste eintragen.

In der 55. Minute lag Westwien mit zwei Toren zurück, schaffte aber wieder den Ausgleich. Nach einem parierten Siebenmeter von Zweier-Torhüter Sandro Uvodic (59.) bei Gleichstand gelang 14 Sekunden vor Schluss der umjubelte Siegestreffer. (APA, 14.5. 2017)

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