Trump: Shakespeare-Drama

Einserkastl12. Mai 2017, 18:22
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Der FBI-Chef James Comey wurde gefeuert, weil dieser offenbar die Untersuchungen über die "Russian Connection" weitergeführt hatte

Meanwhile at the White House ...

Österreichs Regierungskrise ist eine Sound of Music-Matinee gegen das Shakespeare-Königsdrama vom Staatsstreich von oben, gepaart mit persönli- cher Verhaltensauffälligkeit, das sich gerade rund um den Präsidenten Donald Trump abspielt.

Trump hat den FBI-Chef James Comey gefeuert, weil dieser offenbar die Untersuchungen über die "Russian Connection" weitergeführt hatte. Nun sandte er Comey einen Tweet hinterher, in dem er ihn warnt, über die Sache zu reden:

"James Comey better hope that there are no ,tapes' of our conversations before he starts leaking to the press!"

Die amerikanische Demokratie wird das überstehen, aber es wäre besser, wenn dem rasch eine Ende gemacht wird.

Donald Trumps Wahl wurde durch russische Geheimdienstoperationen unterstützt, indem gehackte Mails seiner Konkurrentin Hillary Clinton über Wikileaks an die Öffentlichkeit gespielt wurden. Dieser Verdacht wird mit jedem Tag dichter.

Die Indizien über Trumps auch geschäftliche Verstrickung mit einer "feindseligen ausländischen Macht" sind stark, können aber nur durch Arbeit der Behörden, der Medien und des Kongresses aufgedeckt werden. Notwendig ist dazu, dass auch eine Handvoll republikanischer Abgeordneter für eine unabhängige Untersuchung stimmt. Mit jeder Wahnsinnsaktion von Trump wird das wahrscheinlicher. (Hans Rauscher, 12.5.2017)

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