Erstes Quartal: 1.900 Unicredit-Mitarbeiter haben Bank verlassen

11. Mai 2017, 13:18
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4.500 Angestellte weniger als im Dezember 2015

Rom/Mailand/Wien – Die Zahl der Unicredit-Mitarbeiter wurde im ersten Quartal 2017 um 1.900 Personen reduziert. Das berichtete das Management der Bank-Austria-Mutter bei der Vorstellung der Quartalsergebnisse am Donnerstag. In Österreich gab es Ende März 170 Stellen weniger als drei Monate davor.

Seit Dezember 2015 sei die Zahl der Mitarbeiter im Unicredit-Konzern um 4.500 Personen geschrumpft. Das waren 32 Prozent der Jobkürzungen, die der Entwicklungsplan vorsieht. Der Personalabbau erfolge nach Plan, befand Unicredit-Chef Jean-Pierre Mustier.

Stark gestrafft wurde auch das Filialnetz. Bisher wurden in Europa 36 Prozent der insgesamt 944 Filialen geschlossen, die im Rahmen des adaptierten Geschäftsplans wegrationalisiert werden müssen.

Nach der Veröffentlichung der Quartalsergebnisse legte die Unicredit-Aktie an der Mailänder Börse zu. Die Aktie gewann 4,66 Prozent auf 16,84 Euro.

Die Unicredit teilte am Donnerstag bei Bekanntgabe der Quartalszahlen unter anderem mit, ihren Aktienanteil an der Krisenairline Alitalia vollständig abgeschrieben zu haben. Für die Kredite sei ausreichend Vorsorge getroffen worden. (APA, 11.5.2017)

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