Streit um Werbevertrag: Sascha Hehn muss nicht zahlen

11. Mai 2017, 10:36
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Klage der Ex-Agentin des "Traumschiff"-Darstellers wurde vor Gericht abgewiesen

Traunstein – Sascha Hehn muss nicht zahlen: Der Schauspieler hat den Prozess um eine Provision für die angebliche Vermittlung eines Werbespots gewonnen. Das Landgericht Traunstein wies am Donnerstag die Klage der Ex-Agentin des 62-Jährigen ab. Die Frau wollte von Hehn 25.000 Euro. Sie behauptete, im Herbst 2015 einen Werbevertrag über eine sechsstellige Summe mit einem Elektronikmarkt ausgehandelt zu haben.

Der Schauspieler hielt jedoch dagegen, er selbst habe den Deal abgeschlossen. Dies sah nun auch das Gericht so. Zur mündlichen Verhandlung vor gut zwei Wochen war Hehn ("Traumschiff") persönlich erschienen, zur Urteilsverkündung kam er ebenso wie die Klägerin und die Anwälte der Kontrahenten nicht.

Im Prozess hatten Hehns Lebensgefährtin und die Vertreterin einer TV-Firma übereinstimmend ausgesagt, der Schauspieler habe seine Ex-Agentin nicht ermächtigt, den Vertrag auszuhandeln. Sascha Hehn ist spätestens seit der in den 1980er-Jahren ausgestrahlten ZDF-Serie "Schwarzwaldklinik" bekannt. (APA, 11.5.2017)

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