Mysteriöse Krankheit in Liberia mit 13 Toten womöglich Meningitis

    11. Mai 2017, 09:47
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    Zunächst war Ebola befürchtet worden. Erste Proben deuten auf die lebensbedrohliche Hirnhautentzündung Meningitis C hin.

    Monrovia – Eine mysteriöse und tödliche Krankheit im westafrikanischen Staat Liberia könnte womöglich ein Ausbruch von Meningitis C sein. Erste Proben deuten auf die lebensbedrohliche Hirnhautentzündung hin, wie die Weltgesundheitsorganisation (WHO) mitteilte.

    Bisher gab es im Bezirk Sinoe im Südwesten des Landes 31 gemeldete Krankheitsfälle, 13 Menschen starben. Zunächst war befürchtet worden, dass es sich bei der Krankheit womöglich um Ebola handeln könnte.

    Impfungen gegen Meningitis

    Es würden noch weitere Untersuchungen durchgeführt, um den Erreger zu bestimmen, erklärte die WHO. Es werde geprüft, die Menschen in der Region gegen Meningitis zu impfen. Der erste Patient litt der WHO zufolge an Durchfall, Erbrechen und Verwirrung und starb Ende April. Das Gesundheitsministerium in Liberia reagierte demnach schnell auf die Vorfälle und schickte Proben zur Untersuchung an die amerikanische Gesundheitsbehörde (CDC).

    Liberia und die angrenzenden Länder Guinea und Sierra Leone waren 2014 und 2015 von der bisher größten Ebola-Epidemie betroffen. Mehr als 11.000 Menschen starben an der Krankheit. (APA, 11.5.2017)

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